“Wozu Urlaub, wenn man street view hat…”

Fr, Feb 5, 2010

Software Autor: Björn Schulze

google_earth_logoIch war schon überall. Auf dem Mond. Auf dem Mars. Auf der Erde. Im Weltall. Auf den Straßen dieser Welt.

Jetzt kann ich endlich auch ins Meer abtauchen, in die Zeit des Zweiten Weltkriegs zurückreisen und vielleicht auch bald virtuell durch den Tante-Emma-Laden um die Ecke spazieren.

Mit dem “Ocean Showcase” stellt Google verschiedene Plugins für Google Earth vor, in denen man zu Themengebieten wie “Shipwrecks”, “Dive Spots”, “Surf Spots” oder “Explore The Ocean” virtuelle Touren mitmachen kann. Dazu wurden Texte und Videos zusammengestellt, um die einzelnen Stationen einer Tour vorzustellen.

Vor einem Jahr präsentierte Google die Funktion “Historical Imagery” für Google Earth, mit dem man beim Anschauen von Orten in der Zeit zurückreisen kann. Anhand einer Zeitleiste ist es möglich, historische Satelliten-Bilder einzublenden und so zu sehen, wie sich Orte und Landschaften im Laufe der Zeit verändert haben.
Neu bei “Historical Imagery” ist nun, dass speziell Bildmaterial aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs zur Verfügung steht. Zu vielen europäischen Städten, darunter Warschau, Stuttgart, Neapel und Lyon lässt sich durch einfaches Klicken der Zeitleiste das Ausmaß der Zerstörung und der Verlauf der Wiederaufbauarbeit beobachten.

Über ein neues Feature in Google Street View wird seit zwei Tagen spekuliert, nachdem Mitarbeiter von Google in einem New Yorker Geschäft Fotos des Ladens und der Produkte gemacht hatten. Der Name: Google Store View.

Google Store Views will allow people to essentially walk into the store, off of Google Street Views. So imagine you are looking at this store, and then you can click on the door to enter it, all on Google Maps. Then when you enter the store, you can wall through it.

Auf den ersten Blick klingt es wie eine weitere Spielerei, virtuell durch Geschäfte, Restaurants oder den örtlichen IKEA zu spazieren. Aber mit der Veröffentlichung von Fotos in Geschäften ließe sich sicherlich auch Geld verdienen, wenn Ladenbesitzer zur Kasse gebeten würden, wollten sie aktuelle Angebote, Rabatte oder andere Aktionen mit Google Store View publik machen.

(Der Titel dieses Beitrags ist der Twitter-Timeline von Benjamin Nickel entwendet worden.)

, ,

Leave a Reply