Zweieinhalb Tage Erholung braucht man schon, um die Anstrengungen einer CeBIT zu verkraften. Daher brauchte ich auch zweieinhalb Tage, um dieses Video von Videopunk Markus Hündgen einzubinden – das die Stimmung auf der Webciety einfangen soll. Und es nach meiner Überzeugung fantastisch tut. Eigentlich möchte ich, dass in Zukunft der Videopunk jede Veranstaltung filmt, auf der ich dabei bin und die Videos auf genau diese Weise zusammenschneidet, damit der aufwendige Erzählvorgang gegenüber meinen Enkeln dereinst wegfallen kann. Um genau deshalb dreiste, aber vollkommen berechtigte Werbung zu machen: Herr Hündgen ist seit Jahresanfang als videoschaffender Freiberufler buchbar.

März 10th, 2010 at 10:23
Der Herr @videopunk hat einen superfantastischen Videoclip zur #CeBIT #Webciety abgeliefert: http://1.ly/webcietypunk
März 10th, 2010 at 10:26
RT @saschalobo: Der Herr @videopunk hat einen superfantastischen Videoclip zur #CeBIT #Webciety abgeliefert: http://1.ly/webcietypunk
März 10th, 2010 at 10:31
stimmt. RT @saschalobo: Der Herr @videopunk hat einen superfantastischen Videoclip zur #CeBIT #Webciety abgeliefert: http://trunc.it/67h6z
März 10th, 2010 at 12:38
äh…. ob mir vielleicht mal jemand weiterhelfen kann, wo ich diesen “superfantastische Videoclip” finde. Ich sehe hier nur ein paar zusammengeschnippelte, leicht verwackelte Bilder ohne Aussage. Oder ist der Herr Lobo etwas mit dem Videoproduzenten verbandelt und schafft es nicht Inhalt und Werbung, bzw. Verantwortung und Patronage voneinander zu trennen?
März 10th, 2010 at 12:56
Ich glaube auch, man täte dem Video (und Zuschauer) einen Gefallen, wenn man die Erwartungen vorher nicht so hochschraubt. Nett. Ordentlich. So, wie man es kennt von solchen Videos. Superfantastisch? Dafür muss man dann wohl dabei gewesen sein…
März 10th, 2010 at 12:59
Der Videoclip sollte ein Gefühl rüberbringen. Und das hat er meiner Meinung auch getan. Mir hat er gefallen. Danke dafür.
März 10th, 2010 at 13:02
Lieber Marcus Renner, vielen Dank für Ihre Unterstellung! Sie hat mir nach all den Jahren, in denen ich mit 50% der Menschen in der deutschsprachigen Contentszene verbandelt war und noch bin, endlich die Augen geöffnet. Mein persönliches Geschmacksempfinden und auch meine Begeisterungsfähigkeit haben sich durch das viele Geld, was mir der feine Herr Videopunk über die Jahre eingebracht hat, in der Tat verschoben, wie ich durch Ihren Kommentar erkannt habe.
Meine Formulierung, es handele sich um ein “fantastisch” gelungenes Einfangen des Webciety-Gefühls ist natürlich wissenschaftlich nicht haltbar und von keiner einzigen Studie (!) belegt. Der Clip an sich ist zu kurz, vernachlässigt das Webciety-Konzept in sträflicher Weise, die elektronische Musik steht zwar unter Creative Commons-Lizenz, ist aber total 90ies, die Typographie am Ende entspricht nicht dem Corporate Design-Vorgabekompendium; wie konnte ich das alles nur “superfantastisch” finden?
Ich werde mein gesamtpublizistisches Vorgehen und damit auch mich selbst in Frage stellen müssen nach dieser Offenbarung.
März 10th, 2010 at 14:16
Ja, wieso nicht gleich ehrlich sein? Ich muss sagen, mir war auch nicht klar, warum hier ein ordentlich gemachtes Video gleich superfantastisch genannt wird. Und noch dazu von Herrn Lobo, möchte man doch meinen er lobt nur wirklich avantgardistisches oder zumindest überdurchschnittliches.
März 10th, 2010 at 15:03
Ist ja ein entzückendes Diskussionsniveau, das der Herr Renner hier an den Tag legt
Ich fand das Video gut und schick. Marc Bastian kann ich mich nur anschließen: der Stimmungsfang war (was mich angeht) erfolgreich, die Impressionen sind angekommen.
Auch handwerklich sehr schöne Aufnahmen! Danke nochmal
März 10th, 2010 at 15:09
Das Webciety-Gefühl als Videoclip | webciety http://bit.ly/bMFN6n #cebit #webciety
März 10th, 2010 at 15:21
[...] Dirk über die Cebit / Webciety Sambuca Special
http://www.vimeo.com/9979373 via http://webciety.de/?p=4067 [...]
März 10th, 2010 at 15:34
Ob etwas fantastisch aussieht liegt im Auge des Betrachters, ob es sich genial anfühlt liegt in seinen Synapsen! Jeder sieht anders und bei jedem takten auch die Synapsen anders. Her Lobo findet es fantastisch, ein leicht zu begeisternder Mensch halt, Herr Renner dagegen sieht etwas unscharf und seine Synapsen sorgen scheinbar für die nötige unruhe. Ich finde das Video nett, super geschnitten und beide Aussagen zeigen mit wie vielfältig und fantastisch die Welt ist!
März 10th, 2010 at 16:08
darf ich jetzt einfach mal ganz platt mit einem “ich finde es auch fantastisch” antworten oder werde ich dann gleich gekreuzigt.
Kurz, knackig, auf den Punkt.
März 10th, 2010 at 16:34
Frank R. hat noch rechter als recht, wie ich der Ordnung halber zu Protokoll geben möchte (vollkommen unironisch).
Die Referenz übrigens auf Franz Ferdinand, die die schweigende Mehrheit sicher erkannt hat (”Ich hiesse super fantastisch / ich trinke Schampus mit Lachsfisch” – Darts of Pleasure), die hätte man auch – aber egal. Popkulturelle Referenzen, can’t live with them, can’t live without them.
März 10th, 2010 at 17:13
Der ßaundträck ist knorke.
März 10th, 2010 at 17:47
Das Webciety-Gefühl als Videoclip: Internet is coming home http://bit.ly/bMFN6n
März 11th, 2010 at 11:46
Lahm und inhaltslehr. Keinen RT wert.
März 11th, 2010 at 14:29
Ethisch fragwürdig, moralisch unsicher, schlechter Journalismus.
März 12th, 2010 at 11:12
Das Video hinterlässt leider nur zwei Gefühle beim Zuschauer: Den Eindruck von Hektik und den von Oberflächlichkeit. Wenn das die tatsächliche Stimmung auf der Veranstaltung war, ist es ok. Aber wo ist der Seitenblick abseits der Mainstream-Bilder? Wo sind die Einordnungen, die nicht erwartbar waren? Sollte so ein Filmchen nicht mehr zeigen, Erschöpfung bspw.? So ist es halt leider dramaturgisch langweilig: keine Steigerung, keine Wenden, halt schnelle Bildchen und utz utz Mucke.