(Deutsch) Auf dem Trockenen

Wed, Jul 28, 2010

Humans, Mobile, Web Autor: Björn Schulze

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7 Responses to “(Deutsch) Auf dem Trockenen”

  1. Björn
    Björn Says:

    Menschen sind komisch. Sie verzichten aufs Internet. Freiwillig. http://webciety.de/?p=4375&lang=en #01blog

  2. Jerry
    Jerry Says:

    RT @ghostdog19: Menschen sind komisch. Sie verzichten aufs Internet. Freiwillig. http://webciety.de/?p=4375&lang=en #01blog

  3. Anastasia
    Anastasia Says:

    Ich muss ehrlich sagen, Internetentzug ist sehr hart, man gewöhnt sich aber erstaunlicherweise daran und es kann auch sehr erholsam sein. Gerade “richtiges” Lesen ist dann plötzlich wieder eine Alternative und nicht wie im Netz immer nur überfliegen von Texten. Ich würde aufs Internet zwar nicht freiwillig verzichten, aber man kann es eine Weile überleben, sagen wir es so… Arbeiten ohne Internet geht aber gar nicht. Absolut nicht. Wie haben die Leute früher recherchiert? Glaskugeln? Menschen sind seltsam, aber irgendwie… lustig :)

  4. Markus Jakobs
    Markus Jakobs Says:

    Auf dem Trockenen http://bit.ly/cBsjBL warum aufs Internet verzichten?

  5. Bianca Gade
    Bianca Gade Says:

    muhohaha – toller Artikel :D "Auf dem Trockenen" http://bit.ly/cAHm5p #internet #abstinenz /via @kehrseite

  6. illiconvalley
    illiconvalley Says:

    Vieles von dem, was ich heute mache – Reden schreiben, kommunale Projekte entwickeln, Netzwerke aufbauen – könnte ich ohne Internet gar nicht. Als Bürgermeister und Dozent lebe ich davon und damit. Trotzdem ist es genial, im Urlaub eine Woche ohne Internet zu sein. Es lässt uns die sinnlichen Seiten des Lebens ganz anders leben. Kunst, Musik, Lesen – das ist sooooo wichtig. Und noch viiiiiel wichitger ist es, mit der Familie zu reden zu spielen, zu wandern, zu essen, zu lachen. Nein – wenn man eine Woche ohne Internet ist, sitzt man nicht auf dem Trockenen. Auch bei zwei Wochen Abstinenz nicht. Erst danach wird es gefährlich….

  7. Björn Schulze
    Björn Schulze Says:

    @illiconvalley: Ich bin der Meinung Sie vermischen dort zwei Dinge miteinander: das ständige, meist berufliche Auf-Abruf-Sein (bzw. Mitverfolgen der Statusupdates von Twitter- bzw. Facebookkontakten) und das Nutzen des Internet als Erleichterung des Lebens. Ich widerspreche niemandem, der Bücher lesen, Museen besuchen, zu Konzerten gehen etc. als wichtig einstuft. Und noch weniger widerspreche ich, dass Kommunikation und Interaktion mit der Familie und Freunden noch wichtiger ist. Aber das steht für mich in keinerlei Widerspruch mit dem Dasein des Internet. Ein Beispiel: Ich glaube nicht, dass es einen nachteiligen Unterschied gibt zwischen morgens die Tageszeitung lesen und morgens SpiegelOnline lesen. An dieser Stelle kommt nur die Persönlichkeit des Individuums ins Spiel, wo sich entscheidet, ob derjenige von SpOn weiter zu xy und z weitersurft und seine frühstückende Familie ignoriert oder die Prioritäten zum Wohle aller setzt.

    Es ist für mich nicht die Frage, ob man mal für eine bestimmte Zeit komplett internetabstinent sein sollte, sondern, ob man es möchte, den beruflichen und feierabendlichen Rhythmus aufzubrechen und die Prioritäten von Kundenemail zu Kinderspielplatz zu verschieben.

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