Die Prioritäts-Inbox

Di, Aug 31, 2010

1 Comment Autor: Björn Schulze

Es gibt Emails, die wichtig sind. Das sind die seltensten. Es gibt Spam. Das sind knapp 95% aller Mails. Und es gibt Emails, die irgendwo dazwischen liegen. Newsletter, abonnierte Benachrichtigungen, Rundmails von Bekannten, und so weiter. Spamfilter verhindern, dass man jeden Tag mehrere Stunden damit verbringt, seinen Posteingang per Hand aufzuräumen. Aber für alle Mails, die weder Spam, noch wichtige Nachrichten sind, gab es bisher keinen solchen Filter. Und das ständige Unterscheiden zwischen wichtigen und unwichtigen Mails kostet Zeit. Viel Zeit.

Auftritt Google.

Nachdem Wave, der Dienst, der die klassische Email als zentrales Kommunikationsmittel ablösen sollte, aufgrund mangelndem Interesses nicht weiterentwickelt wird, kümmert sich Google nun wieder vermehrt um die Verbesserung seines Mail-Dienstes. Heute wurde “Priority Inbox” vorgestellt, ein Tool, das genau das oben beschriebene Problem beseitigen soll.

Gmail has always been pretty good at filtering junk mail into the “spam” folder. But today, in addition to spam, people get a lot of mail that isn’t outright junk but isn’t very important—bologna, or “bacn.” So we’ve evolved Gmail’s filter to address this problem and extended it to not only classify outright spam, but also to help users separate this “bologna” from the important stuff.

Priority Inbox scannt die eingehenden Emails und sortiert sie in drei Kategorien ab: “Wichtig und ungelesen”, “Markiert” und “Alles andere”. Dabei werden verschiedene Indikatoren zur Bestimmung der Relevanz herangezogen. Personen, mit denen man häufig kommuniziert, werden als wichtig angesehen und deren Mails dementsprechend abgelegt. Ähnlich verhält es sich mit Mails von Sendern, die man oft liest oder auf die man oft antwortet. Aber auch manuell kann man die Genauigkeit der Sortierung verbessern, denn in Gmail werden zukünftig Icons angeboten, mit denen man selbst die Wichtigkeit einer Email hoch- oder runtersetzen kann. Mithilfe von Filtern können diese Arbeitsschritte auch automatisiert werden.

Mit etwas Eingewöhnungs- und Optimierungszeit sollte Priority Inbox schnell zu einem sehr nützlichen Helferlein werden, um das Grundrauschen durch unwichtige, aber dennoch nicht komplett irrelevante Emails merklich zu verringern und den Aufwand der Postfachpflege deutlich zu vereinfachen.

Vereinzelte Gmail-Nutzer können das Tool bereits nutzen, für alle anderen Nutzer wird es in den kommenden Stunden und Tagen aktiviert. Man erkennt es daran, dass in Google Mail oben rechts ein nicht zu übersehender Text erscheint.

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Schnipsel

Mo, Aug 23, 2010

0 Comments Autor: Björn Schulze

Letzte Woche launchte Facebook den neuen Dienst “Places”. Mit Places können sich User in Locations einchecken und damit anderen Usern zeigen, wo sie sich gerade befinden. Neu ist das Prinzip nicht, denn Dienste wie Foursquare oder Gowalla sind schon länger auf dem Markt. Anders als die dezidierten Check-In-Dienste steht Places per Default allen Facebook-Nutzern zur Verfügung, ohne dass sie sich dafür registrieren müssen. Nicht jeder Facebook-Nutzer wird Places nutzen wollen und vielleicht auch verhindern möchten, dass über den Umweg der Facebookfreunde der eigene aktuelle Standort veröffentlicht wird. Auf ReadWriteWeb gibt es daher eine kurze Anleitung, wie man Facebook Places deaktivieren und die Privatsphäreeinstellungen auf die gewünschten Optionen ändern kann.

Schon mehrfach haben wir hier in diesem Blog die immer wieder erfolgreich gestarteten Projekte und Dienste von Google vorgestellt und uns gewundert, wie es dieses Unternehmen schafft, immer wieder das zu entwickeln, das den Usern weltweit die Arbeit oder die Kommunikation erleichtert. Dass bei Google aber beiweitem nicht alles auch wirklich so erfolgreich ist, wie es immer scheint, zeigt eine Übersichtsgrafik von WorldStream. Dort kann man nachlesen, wie es Diensten wie Google Catalog, dem Web Accelerator, Google Answers, Dodgeball oder Google Wave ergangen ist.

Seit ein paar Monaten nutze ich auf meinem HTC Hero die App “Advanced Task Manager”. Diese Anwendung lässt mich schnell und einfach laufende Apps und Dienste beenden und nicht mehr gebrauchte Apps deinstallieren, damit der Akku länger hält und das Telefon nicht zugemüllt wird. Der Entwickler dieser App, Aaron La, hat vor ein paar Tagen in seinem Blog eine Auflistung aller Einnahmen veröffentlicht, die er durch diese App erzielen konnte. Und auch wenn er damit kein Millionär wurde, sind etwa 10000$ Einnahmen pro Monat kein schlechter Zuverdienst.

[via]

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Chrome to phone – und andersrum

Fr, Aug 13, 2010

0 Comments Autor: Björn Schulze

Eine Sache, die bisher stets mit viel Aufwand verbunden war, ist das schnelle Übertragen von Informationen vom Rechner auf das Telefon – und umgekehrt. Mithilfe von Google und einer Open-Source-Software wird dieses Problem nun allerdings spielend gelöst.

chrometophone_128Google hat gestern eine neue Anwendung vorgestellt (via), die es möglich macht, Informationen mit einem Klick vom Chrome-Browser zum eigenen Android-Telefon zu schicken.

“Chrome to Phone” heißt die App, die das Übertragen von Daten wie Telefonnummern, Links, Textausschnitten und anderen Schnipseln vom Rechner auf das Telefon um einiges erleichtern wird. Browser-Links werden automatisch im Browser geöffnet, Google-Maps-Links in der Google-Maps-App geladen, YouTube-Links in der YouTube-App aufgerufen, Telefonnummern automatisch vorgewählt (ohne gleich eine Verbindung aufzubauen) und Texte werden in die Zwischenablage gelegt, wo man sie durch langes Tippen auf eine Textbox direkt einfügen kann.

Die Einrichtung ist schnell gemacht. In der Chrome Extensions Gallery sucht man nach (oder klickt einfach auf den folgenden Link) “Google Chrome to Phone Extension” und installiert die Erweiterung. Wenige Sekunden später erscheint oben rechts im Browser auch schon der Button.
Falls man noch nicht auf seinem Google-Konto eingeloggt ist, wird man von der Erweiterung nach dem Klick darauf darum gebeten. Nach dem Einloggen landet man auf der Erweiterungs-Startseite mit der Anleitung, wie man nun weiter vorgehen muss. Nämlich mit der App-Installation.
Dazu sucht man auf seinem Telefon im Android-Market nach “Chrome to Phone”. Installieren, fertig.

Leider kommen nur Android-Besitzer mit der Version 2.2 (froyo) bisher zu dem Vergnügen, Chrome to Phone nutzen zu können. So eine nützliche Anwendung sollte allerdings auch für ältere Android-Versionen zugänglich sein, liebes Google.

Den anderen Weg, also das Senden von (leider bisher nur) Links vom Telefon zum Rechner, übernimmt die App “android2cloud“. Die Einrichtung ist ähnlich einfach, wird aber mit einem kleinen Umweg über die Cloud bewerkstelligt.
Im Market des Android-Telefons sucht man nach “android2cloud” und installiert die App. Beim ersten Starten klickt man unten auf “Change Account” und trägt den gewünschten Accountnamen für den Host-Server http://android2cloud.appspot.com ein. Damit richtet man sich auf dem Server der App einen eigenen Zugang ein, über den die Übertragung der Daten vom Telefon zum Rechner vorgenommen werden. Im nächsten Schritt verknüpft man sein Google-Konto mit dem Cloud-Account und gewährt der Anwendung Zugriff auf das Google-Konto.
Nun benötigt man noch die dazugehörige Chrome-Erweiterung, die unter “android2cloud” zu finden ist. Installieren, fertig.

Jetzt kann man im Telefonbrowser eine beliebige Website aufrufen und sie mit den folgenden Schritten direkt auf den Chrome-Browser des Rechners schicken:
1. Klick auf Menü
2. Klick auf “Mehr”
3. Klick auf “Seitenlink weiterleiten”
4. Als Aktion “android2cloud” anklicken
5. “Send” klicken
6. Nach wenigen Sekunden öffnet sich die Seite als neuer Tab im Chrome-Browser des Rechners

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Schnipsel

Mi, Aug 4, 2010

0 Comments Autor: Björn Schulze

Morgens Aronal iPhone, abends Elmex iPad. Anhand der Zugriffszahlen auf die Website der altehrwürdigen norwegischen Tageszeitung “Aftenposten” zeigte John Einar Sandvand, dass das iPad vorrangig am Wochenende und in den Abendstunden verwendet wird, während in den Morgenstunden vergleichsweise häufig das Smartphone und während der typischen Arbeitszeiten zwischen 8 und 16 Uhr der PC zum Lesen benutzt wird. Auf CARTA gibt es zu den Nutzungszahlen verschiedene Grafiken und die Einschätzung:

Die unterschiedlichen Nutzungszeit-Schwerpunkte von stationärem PC und iPad, aber auch Zeitung und iPad lassen auf eine Differenzierung in unterschiedliche Funktionen schließen – die eine funktionale Koexistenz der “Devices” in der Zukunft vermuten lassen. Mit seinen Nutzungsschwerpunkt am Abend wäre das iPad hingegen ein direkter Konkurrent des Fernsehens.

scuttle_pad_logo_largeScuttlePad, ein soziales Netzwerk nur für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren, wurde gestern offiziell gestartet. Neben den üblichen Versprechen (”fun, safe online community for kids”) und Maßnahmen, die auch in anderen Kindercommunities gang und gäbe sind (z.B. werden alle hochgeladenen Fotos manuell geprüft und freigeschaltet), bietet ScuttlePad jedoch einen interessanten Ansatz, wirklich für eine sichere Umgebung für Kinder zu sorgen: Jegliche Kommunikation ist nur anhand vordefinierter Wortlisten und Satzkonstrukte möglich. Während Kindercommunities in der Regel mit ausufernden Blacklisten arbeiten, gibt ScuttlePad also einen kompletten Whitelist-Satzbaukasten vor. Auch wenn es zunächst wie eine Einschränkung für die Kinder klingen mag, sollte dieser Wortlisten-Ansatz für Acht- bis Zwölfjährige, die gerade ihre ersten Schritte in der Welt des Social Web machen, vollkommen ausreichen.
Der Gründer und CEO von ScuttlePad, Chad Perry, sagte zu seiner Idee für dieses Social Network:

“We teach kids how to walk across the street, but we’re not teaching them how to be effective social media players”.

Die Seite sei als Übungsplattform für Kinder gedacht und wolle nicht mit Features und Extras von Facebook oder MySpace mithalten, so Perry.

google_logo_682_571408aGoogle hat Anfang dieser Woche ein sehr wichtiges Feature veröffentlicht: Multiple Sign-In. Damit ist es zukünftig möglich, mit mehreren (bis zu drei) Googleaccounts gleichzeitig in einem Dienst eingeloggt zu sein. Multiple Sign-In kann in den eigenen Accounts-Einstellungen aktiviert werden (das Feature wird Schritt für Schritt allen Nutzern verfügbar gemacht, kann in einzelnen Accounts also noch fehlen).

If you use multiple sign-in, the first account you sign in to will be your default account. If you visit other Google products that don’t support multiple accounts after you’ve signed in, you will automatically sign in to your default account for that product. If you sign out of any Google product while signed in to any account, you will be signed out of all your Google Accounts at once.

Multiple Sign-In ist bisher nur auf ausgewählte Google-Dienste wie z.B. Gmail, Calendar und Reader beschränkt. Google Docs soll in Kürze folgen.
Ich hoffe, dass Multiple Sign-In zukünftig auch für Analytics, Adsense, Adwords und Co. angeboten wird, weil es dort für Technische Dienstleister von Webseiten besonders hilfreich wäre, nahtlos zwischen mehreren Benutzern hin- und herzuspringen. Was mir auch noch fehlt, ist die Möglichkeit, Dienste von einem Account auf einen anderen zu übertragen. So wäre es zukünftig viel einfacher, z.B. auf dem eigenen Account eine Adwords-Kampagne für einen Kunden zu erstellen und sie nach erfolgreicher Abnahme auf das Kundenkonto zu übertragen.

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Auf dem Trockenen

Mi, Jul 28, 2010

7 Comments Autor: Björn Schulze

internetfreiLetzte Woche hatte ich Geburtstag. Ich bekam an diesem Tag insgesamt etwa 50 Glückwünsche, mehr als die Hälfte davon von Menschen, die ich noch nie persönlich getroffen habe. Dafür haben meine beiden besten Freunde diesen Tag vergessen, denn sie sind beide weder bei Facebook noch bei Twitter. Und ein alter Schulkamerad, der mir per Email gratulierte, wünschte mir etwas, über das ich mich bis heute wundere:

“Alles Gute und bleib sauber! Vor allem Gesundheit und gönn dir mal paar Internet-freie Tage!”

Er wünscht mir, dass ich mal Pause vom Internet mache. Als wäre das Internet eine pflegebedürftige Großmutter, um die ich mich jeden Tag mehrere Stunden lang kümmern müsste und keine Zeit mehr für andere Dinge hätte.

Hm.

Mein Schulfreund weiß, dass ich als Webdeveloper und Autor meinen kompletten Lebensunterhalt mit, durch und über das Internet verdiene. Dass ich nicht wie er am Monatsanfang eine stattliche Überweisung von Siemens auf meinem Konto begrüßen kann, egal, ob ich krank bin oder im Urlaub bin. Arbeite ich nicht, verdiene ich nichts. Mir also zu wünschen, mal ein paar Tage ohne Internet zu leben, kann ich mit gutem Willen als “Mach mal Urlaub vom Freelancersein” oder mit schlechtem Willen als “Wenn Du Dich nur noch im Netz rumtreibst, vernerdest und isolierst Du Dich noch vollständig” interpretieren. Aber egal wie ich es drehe oder wende, ich verstehe einfach nicht wie man jemandem explizit “Internet-freie Tage” wünschen kann. Damit ich wieder mehr fernsehe? Oder mir am Kiosk Nachrichten von vor 24 Stunden kaufe? Dass ich meinem Schulfreund eine Postkarte schicke? Dass ich mal wieder Vinyl-Platten höre und auf Spotify verzichte? Dass ich statt auf Google Maps nachzusehen beim Tankwart die richtige Strecke nach Kleinmachnow erfrage? Dass ich nicht im iTunes Store suche, sondern in die Videothek gehe und dort nach der dritten Staffel von den “Gilmore Girls” frage?

Der Wunsch, das Internet für gewisse Zeit komplett zu verlassen, ist aber alles andere als exklusiv, wie ich erschrocken feststellen musste. Besonders in der Urlaubszeit höre ich immer wieder “Ach schön, endlich mal ein paar Tage ganz ohne Internet!”. Und es ist fast schon zu einer Randsportart geworden, sich selbst mit Internetverbot (und als Schwierigkeitsstufe 1 auch gleich mit Mobiltelefonverbot) zu belegen und der Welt dann davon zu berichten. Eine kurze Recherche brachte einige Beispiele zutage:

Bereits vor zwei Jahren versuchte Richard Gutjahr (ja, der mit dem ersten iPad) eine Woche komplett offline zu leben. Und er stellte damals fest, dass er grandios gescheitert sei.

Studenten der Hochschule Furtwangen verzichteten eine Woche lang auf Internet und Mobiltelefone. Und das mitten im Semester. “[Schlimm ist] das ständige Gefühl und die chronisch lauernde Gefahr, bei den anderen und bei den Professoren als Hinterwäldler dazustehen.”Wie, du nutzt kein Internet?” Ich hatte einmal eine Freundin, die in einer Sekte war und viele Dinge nicht durfte. Ich kann sie jetzt gut verstehen. Die anderen verstehen einfach nicht, warum ich etwas scheinbar Selbstverständliches nicht tue.”

Von Dezember 2009 bis Mai 2010 hielt es der Süddeutsche-Redakteur Alex Rühle ohne Internet aus: “[...] es war auch eine wunderbare Zeit, in der ich konzentriert und ‚unabgelenkt’ arbeiten konnte. Es gab keine ‚Aufmerksamkeits-Zerstäubung’, wie zuvor. Und die Trennung Job/Familie war extremer: Ich hatte sehr ruhige Abende, habe meine Frau, die Kinder, die Freunde intensiver erlebt. Ach ja: Und ohne Amazon hab’ ich herrliche Buchläden entdeckt [...]“. Rühle schrieb über seine “digitale Fastenzeit” ein Buch – “Ohne Netz” ist natürlich auch im Internet erhältlich.

Ähnlich, nur etwas weniger extrem machte es Christoph Koch. 40 Tage lang ohne Internet und Mobiltelefon versuchte es der Autor auszuhalten: “Als ich mich nach dem Ende des Selbstversuchs wieder eingeloggt habe, habe ich mehrere Mails gefunden von Redaktionen, die mir in dieser Zeit Aufträge gegeben hätten. Es bekam zwar jeder, der mir gemailt hat, eine automatische Antwort mit Festnetznummer und Postadresse. Aber darauf haben die nicht reagiert. [...] Da waren insgesamt vier Aufträge einfach weg. Für Freiberufler ist eine Netz- und Handy-Abstinenz langfristig nicht machbar – aber für die meisten Festangestellten wiederum auch nicht, weil es der Chef nicht erlauben würde.” Seine ausführlich geschilderten Erfahrungen kann man jetzt ebenso wie Rühles “Ohne Netz” in Buchform kaufen – “Ich bin dann mal offline” kann man selbstverständlich online kaufen.

Der Comiczeichner James Sturm bloggte zweiwöchentlich auf slate.com über seine viermonatige Abstinenz vom Internet. Nach dem Wiedereinstieg schrieb er: “I had secretly hoped to be transformed by these last four months. I wanted to become a new person—someone with my hand firmly on the rudder of my destiny, fearless as I re-enter the Internet’s treacherous waters. Instead I feel like I’m returning from an awesome vacation, and now I have to just suck it up and get back to work.”

Was alle mehr oder weniger gleich sagen: Ohne Internet ist es schwer, wenn nicht sogar unmöglich, seine Arbeit zu machen. Und ohne Internet verpasst man mehr soziale Interaktionen, als man durch intensivere persönliche Kontakte hinzugewinnt (gestrichen wegen Sinnlosigkeit). Soweit, so vorhersehbar. Eine Sache, die mich allerdings bei der Recherche kopfkratzend zurückgelassen hat: Menschen führen einen Selbstversuch durch und verzichten eine gewisse Zeit X auf Internet. Um dann im Internet darüber zu berichten. Vielleicht bin ich zu jung dafür, aber ich glaube nicht, dass früher Leute wochenlang auf das Fernsehen verzichtet haben und dazu eine eigene Fernsehsendung bekamen. Oder kein Radio mehr gehört haben und dann auf RIAS Berlin dazu interviewt wurden. Oder keine Dampfloks mehr benutzt haben und dann auf dem Bahnhof allen Menschen davon erzählten.

Menschen sind komisch.

[foto: CC kyz]

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Schnipsel

Do, Jul 22, 2010

0 Comments Autor: Björn Schulze

Wie sicher ist Ihr Passwort? Auf “How Secure Is My Password?” können Sie testen, wie lange ein Hacker mit der Brute-Force-Methode (einfach alle potentiellen Lösungen ausprobieren) benötigen würde, um sich in Ihren Account XY einzuloggen. Bei mir waren es nur sechs Tage, so dass ich mir jetzt wohl schnell ein besseres Passwort als “ilovemama” suchen werde.

Facebook hat 500.000.000 User. 500 Millionen. Das ist drei Mal Russland, vier Mal Japan oder zehn Mal Südafrika. Woher die User alle wirklich kommen, zeigt der Beitrag “Where Facebook’s half a billion users reside” auf O’Reilly Radar.

In den vergangenen Jahren schafften es immer wieder “Tausche Büroklammer gegen Traumhaus”-Aktionen in die Informationskanäle. Der neueste Streich ist dabei einem mittlerweile 17-Jährigen gelungen, der ein altes Mobiltelefon, das er von einem Freund geschenkt bekommen hat, in 14 Schritten zu einem Porsche tauschen konnte. Das besondere dabei ist, dass der letzte Tausch sogar ein Verlustgeschäft war, denn er gab einen 1975er Ford Bronco mit einem Sammlerwert von 15000$ ab, um den nur 9000$ teuren Porsche zu erhalten.

Das Internet wird in weniger als einem Jahr keine neuen IP-Adressen mehr ausstellen können. “Today’s Internet was built largely on the IPv4 or Internet Protocol version four, first introduced in 1980. Now, three decades on and with mobile Internet tracing a shining arc across the virtual firmament, the Internet is running out of available IP addresses.” Mit dem IPv4-Protokoll, limitiert auf IP-Adressen bis 32 bit Länge, können maximal etwa 4 Milliarden IP-Adressen zugeordnet werden. Die etwa 6% (bzw. etwa 230 Millionen) verbleibenden freien IP-Adressen werden bis kommenden Sommer aufgebraucht sein.
Lösung verschafft das IPv6-Protokoll: “IPv6 is the next generation Internet Protocol and uses a 128-bit address, so it supports a vastly larger number of unique addresses. Enough, in fact, to give every person on the planet over 4 billion addresses!” Das Problem dabei ist die Überführung der alten IPv4-Adressen in das neue Protokoll. Und diese Prozedur geht nur schleppend voran.

[via, via, via, via]

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Jolicloud 1.0

Di, Jul 20, 2010

1 Comment Autor: Björn Schulze

jolicloudDas von Netvibes-Gründer Tariq Krim ins Leben gerufene Jolicloud ist nun als Version 1.0 veröffentlicht worden.

Jolicloud ist ein freies Netbook-Betriebssystem, das auf Ubuntu basiert (und um eine neue Oberfläche erweitert wurde), komplett in HTML5 errichtet ist, mit den meisten Netbooks kompatibel ist und als kostenlose, energiesparende und einfach anzuwendende Alternative zum Netbookstandard-Betriebssystem Windows XP positioniert wird. Mit Hilfe von Googles Technik Chromium werden Webanwendungen (wie zum Beispiel kostenlose Alternativen zu den Microsoft-Office-Anwendungen) in die Desktopumgebung integriert und nutzbar gemacht.

jolicloud-launcherAnders als Google Chrome OS, das noch nicht erhältliche Betriebssystem von Google, kann Jolicloud neben webbasierten Anwendungen auch mit klassischen Desktopanwendungen umgehen. Dadurch wird für den Nutzer der Übergang von einem Betriebssystem wie Windows zu Jolicloud tendenziell reibungsloser sein, da der durchschnittliche Anwender fast alle Programme als klassische Desktopanwendungen nutzt und sich das Anwenden von Software aus der Cloud erst noch in der Breite der Nutzer durchsetzen muss.

Die Jolicloud-Installationsdatei ist etwa 700 MB groß und kann nach dem Download in weniger als 15 Minuten parallel zum bisherigen Betriebssystem installiert werden. Bei der Installation sucht sich Jolicloud automatisch die optimalen und neuesten Treiber für die Hardware des Netbooks. Der Nutzer hat nach der Installation weiterhin vollen Zugriff auf seine bereits auf dem Netbook gespeicherten Daten. Zukünftig sollen auch Optionen angeboten werden, mit denen die Daten komplett in die Cloud verschoben werden können, lokaler Speicherplatz also nicht mehr notwendig ist und auf die Daten global zugegriffen werden kann.

Der Umstieg von Windows zu Jolicloud soll dem Nutzer vor allem Vorteile bei der Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit der Netbook-Hardware bringen. Das soll sich vor allem in längeren Akkulaufzeiten widerspiegeln

jolicloud-dashboard.notificationsBisher gibt es etwa 700 Apps für Jolicloud, wobei aber etwa 90% davon reine Verknüpfungen zu Websites und browserbasierten Diensten sind. Die Liste von Apps und Verknüpfungen wurde vom Jolicloud-Team zusammengestellt und mit Vorschlägen aus der Jolicloud-Community erweitert. Besonderes Augenmerk wurde bei der Entwicklung auf “soziale Features” und die Echtzeitkomponente des Internet gelegt, denn Jolicloud strebt an, die Vernetzung und Zusammenarbeit von Kontakten über Kollaborationstools und Soziale Netzwerke zu vereinfachen.

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Old Spice zeigt was mit Social Media geht

Mi, Jul 14, 2010

1 Comment Autor: Björn Schulze

Man nehme einen gutaussehenden, sportlichen Schauspieler mit Ausstrahlung, bevorzugt einen ehemaligen Spitzensportler. Dann baue man für diesen Schauspieler einen ebenso sportlichen und sympathischen Charakter. Dann drehe man einen Aufsehen erregenden und über alle Medien hinaus positiv erwähnten Werbespot, der zur teuersten und umkämpftesten Sendezeit des ganzen Jahres ausgestrahlt wird. Dann ruhe man sich aber nicht auf den Lorbeeren aus, sondern trete in den direkten Kundendialog ein. Und zwar richtig und nicht einfach nur alibimäßig wie alle anderen.

Der neue Old-Spice-Man ist der Schauspieler und ehemalige Football-Profi Isaiah Mustafa. Er ist das neue Gesicht von “Old Spice”, einer der bekanntesten Männerpflegeserien weltweit. Angefangen hat die “Old Spice”-Kampagne mit diesem großartigen Spot, der in einer der Werbepausen des Superbowls ausgestrahlt und seitdem bei Youtube mittlerweile mehr als 12 Millionen mal angesehen wurde. (weiterlesen…)

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Hemden bügeln: 32 Punkte

Di, Jul 13, 2010

3 Comments Autor: Björn Schulze

Hat der prokrastinationsfreudige Internetnutzer die Wahl zwischen einer freudlosen, aber durchaus wichtigen Aufgabe zur Bewältigung seines Alltags und einem kurzweiligen, spaßigen und Erfolg (in Punkten und Levelgewinnen) versprechenden Onlinespiels, gewinnt in der Regel das Spiel. Das Abarbeiten von To-Do-Listen ist meist keine sehr dankbare Aufgabe, da es kaum Anreize für das erfolgreiche Abhaken gibt (Lassen wir die Belohnung in Form eines sauberen Badezimmers oder der zu erwartende Geldeingang nach dem Versenden einer Dienstleistungs-Rechnung mal außen vor).

Das Aufschieben wichtiger Aufgaben wäre bei weitem nicht so reizvoll, könnte man jedem zu erledigenden Punkt auf der To-Do-Liste eine spielerische Belohnung gegenüberstellen. Bekäme man fürs Staubsaugen Bonuspunkte, würde die Farmville-Ernte wohl zukünftig länger auf die Erledigung warten. Und wäre das erfolgreiche Abwaschen der Töpfe mit dem verbrannten Essen verbunden mit einer Skillverbesserung im Bereich “Haushalt”, ließe man die eine oder andere Tower-Defense-Runde gern aus.

Vor einiger Zeit hatte ich in diesem Blog das digitale Cockpit des Ford Fusion Hybrid vorgestellt, in dem bei ökonomischer Fahrweise ein virtueller Baum wächst und so zu umweltbewusstem Fahren anregt. Auch dort wurde der Spieltrieb des Menschen benutzt, um etwas vermeintlich unangenehmes zu belohnen.

Dieses Prinzip wird nun zum ersten Mal auch auf den Alltag ausgeweitet, indem die persönliche To-Do-Liste eines Menschen mit einem Rollenspiel (RPG) verbunden wird.

EpicWin is an iPhone app that puts the adventure back into your life. It’s a streamlined to-do list, to note down all your everday tasks, but with a role-playing spin.

Getting things done + Rollenspielspaß = EpicWin. Oder so ähnlich.

By getting points for your chores it’s easier to actually get things done. We all have good intentions but we need a bit of encouragement here and there. Doing the laundry is an epic feat of stamina so why not get stamina points for it?!

Watch as your avatars stats develop in ways to represent your own life. Will you be a Maiden of Juggled Priorities, or a King of Win? The lifestyle you lead will decide.

Man bekommt Punkte für jede erledigte Aufgabe auf der To-Do-Liste, kann Fähigkeiten verbessern, versteckte Bonusitems sammeln und somit sowohl im Spiel, aber durch den neu gewonnenen Spaß am Abarbeiten von Aufgaben auch im Alltag weiter vorankommen.

Offen ist bisher, ob sich EpicWin mit klassischen To-Do-Listen- und Aufgabenplanungs-Anwendungen wie “Remember The Milk” synchronisieren lässt.

Voraussichtlich im August wird EpicWin für das iPhone veröffentlicht, aber schon jetzt melden sich die Facebook-Fans der App und rufen “Android!”, “Blackberry!” und “Facebook-Version!”. Die Vorfreude geht bei manchen Leuten soweit, dass sie solange keine Aufgaben ihrer To-Do-Listen mehr erledigen werden, bis EpicWin da ist.

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Das war die WM mit der iPad-App von Sky

Mo, Jul 12, 2010

1 Comment Autor: Björn Schulze

sky_ipad_appGerade noch pünktlich zum Start der WM hat der Pay-TV-Sender Sky, formerly known as Premiere, vor einem Monat seine iPad-App (Direktlink zu itunes) veröffentlicht. Mit dieser App konnten Sky-Kunden in der Zeit der WM alle TV-Inhalte des Senders kostenlos auf dem Apple-Tablet sehen. Oder besser gesagt: sie hätten sie sehen können sollen. Denn ich habe die Sky-App in den vergangenen vier Wochen getestet und musste hier und da ziemlich leiden. Aber eins nach dem anderen.

Einen Tag vor Beginn der WM lud ich die Version 1.0 der App herunter, mit der ich den Test begann. Am 26. Juni wurde dann ein Update auf 1.0.1 vorgestellt. Das Herunterladen der App ist kostenlos und funktioniert problemlos und schnell über den App Store von Apple. Nutzbar ist die Sky Sport App jedoch nur mit Wifi. UMTS wird offiziell nicht unterstützt.

Es gibt eine Hauptnavigation, über die der Nutzer die fünf Bereiche “Sky Sport”, “Video Clips”, “Datencenter”, “News” und “Login” erreichen kann. Der erste Weg nach dem Starten der App führt den Skykunden in den Bereich “Login”, wo er zur Authentifizierung seine Kundennummer und die persönliche Geheimzahl eintragen muss. Durch das Aktivieren der “Merken”-Option speichert die App die Kundendaten, damit man sich nicht jedes Mal neu einloggen muss. Leider klappte das praktisch nicht ganz so gut. Immer wieder verlor die App sozusagen das Gedächtnis und ich musste mich neu anmelden. Richtig ärgerlich wurde es dann, wenn die App (mal wieder) abstürzte, sich aber die Logindaten merkte und mir beim Neustart mitteilte, dass mit diesen Zugangsdaten bereits jemand eingeloggt sei.

Die Hauptseite der App, der Bereich “Sky Sport”, ist dem Sport-TV-Programm gewidmet. Der untere Teil des Bildschirms wird von einem Guide eingenommen, auf dem in einer Zeitleiste die aktuellen Sky-Sport-Sendungen aufgelistet werden. Durch Berühren der gewünschten Sendung startet das Programm daraufhin oben im Player. Optional zum Guide lässt sich eine Kompaktansicht aller momentan laufenden Sendungen aktivieren.
Offenbar hat es jedoch viel mit Glück und Mondphase zu tun, ob man ein funktionierendes und stabiles Bild empfängt. Und steht der Mond mal günstig, muss der Nutzer hoffen, dass gleichzeitig nicht zu viele andere Kunden die gleiche Idee haben und die Sky Sport App nutzen möchten. In den ganzen vier Wochen war es mir nicht einmal möglich, ein komplettes Spiel ohne zwischenzeitliche Bild-, Ton- oder Komplettausfälle zu sehen. Sky hat in dieser Hinsicht noch sehr viel Arbeit vor sich, wenn sie für alle Nutzer gleichbleibend stabile und gute Datenübertragungen anbieten wollen.
Wenn ich mal ein stabiles Bild empfing, war die Qualität wirklich gut. Die Darstellung war flüssig, nur anfangs gab es kurzzeitig Fragmente, aber nach einer kurzen Pufferphase waren das auch weg. Leider hielt die Freude an den Bildern nie sehr lange, weil meist schon nach wenigen Minuten Bildausfälle eintraten. Dann half meist nichts anderes als ein Neustart der App und Daumendrücken. Wirkliches Sehvergnügen kommt da natürlich nicht auf.

Unter “Video Clips” lassen sich vereinzelte, meist ein bis zwei Minuten lange Sky-TV-Beiträge abrufen. Die Auswahl ist okay, aber nicht unbedingt als üppig zu bezeichnen. Während der WM wurde zu jedem Spiel zumindest kurze Highlight-Zusammenschnitte angeboten. Außerdem gibt es abseits der WM-Zusammenfassungen noch vereinzelte Häppchen aus anderen Fußball-Wettbewerben und Sportarten.

Tabellen und Statistiken findet man unter “Datencenter”. Neben den ersten drei Bundesligen sind dort der DFB-Pokal, die internationalen Wettbewerbe (Europa League und Champions League) sowie die WM2010 und die tipp3-Bundesliga (Österreich) vertreten. Europäische Ligen wie die Premier League, die ebenfalls von Sky übertragen werden, sucht man vergeblich.
Es lassen sich Aufstellungen und Statistiken wie Torfolgen, Auswechslungen und Karten nachverfolgen. Auch bei aktuell stattfindenden Partien gibt es Livestatistiken. Dabei hatte Sky aber anfangs bei den WM-Daten einen kleinen Fehler eingebaut: den Namen der WM-Spieler wurden nicht die WM-Trikotnummern, sondern die aus ihren Vereinen zugeordnet. Ein wirkliches Manko stellt aber der fehlerhafte Refresh-Button oben links dar, der die momentan aufgerufene Seite nicht aktualisiert, sondern zurück zur Statistik-Startseite führt. Will man also ein Livespiel über die Livestatistiken verfolgen, muss man jedes Mal, wenn man die Seite aktualisieren möchte, den kompletten Weg von der Übersichts- bis zur Detailseite des Spiels navigieren.
Neben Fußball- werden auch Formel1- und Tennisstatistiken angeboten.

Auf der “News”-Seite gibt es News. Punkt. Die Artikel sind ausführlicher als die kurzen Video-Clips, bringen aber für den interessierten Sportfan abseits der eh in jedem Sportteil / auf jeder Sportwebsite zu findenden News keinen Mehrwert.

Nach zwei recht frustrierenden Testwochen, in denen ich kaum mal über längere Zeiträume Livebilder genießen konnte, ohne von Ausfällen genervt zu sein, hatte ich gehofft, dass durch das Update auf die Version 1.0.1 Verbesserungen eintreten. Es änderte sich jedoch nicht viel, außer dass statt schwarzen Bildschirmen ab und zu völlig falsche Fehlermeldungen (während Livespielen kam die Anzeige “Auf diesem Kanal wird momentan nicht gesendet.”) eingeblendet wurden. Die einzige sichtbare Änderung war also nicht das Fixen diverser Bugs, sondern dass beim Auftreten von Bugs nun Hinweisboxen gezeigt werden. Großer Sport, Sky!

Nach dem 31. August wird die Sky Sport App ein kostenpflichtiger Service. Weiterhin kostenlos und auch für Nichtkunden nutzbar sind die Bereiche “Datencenter” und News”. Hat man bereits das Sport- oder das Bundesliga-Paket abonniert, sind die entsprechenden Inhalte weiterhin kostenlos, kann man also abhängig von den gebuchten Paketen auch zukünftig Sport- oder Fußballsendungen mit der iPad-App sehen. Ist man zusätzlich zum Sport- oder Bundesliga-Paket auch Abonnent der HD- oder Multiroom-Angebote, sind alle Inhalte kostenlos. Ansonsten kostet die Nutzung der App monatlich 12 Euro.

Bleibt die App bis Ende August aber auf dem technischen Stand wie im Augenblick und wird sie auch in Zukunft so unzuverlässig bleiben, sobald eine größere Anzahl Kunden die TV-Inhalte sehen will, kann ich vom Abschluss eines Abonnements nur dringend abraten.

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